Kindervokü 22.01. ab 12 Uhr in der Flora

Liebe Freund*innen!

Die erste Kindervokü in diesem Jahr findet am Sonntag, 22.01. ab 12 Uhr
in der Flora statt!
Es wird (Süß-)Kartoffelsuppe, Salat und Eis mit heißen Kirschen geben!
Wer kann da wiederstehen

Bringt gerne Tubberdosen für die Reste mit. Freebox für
Kinderklamotten-Tausch bringen wir mit.

Solidarisches Helau, rotznasen

Rotznasenküche am 23.10.

Liebe Freund*innen!

Die nächste Rotznasenküche findet am 23.10. ab 12 Uhr in der Flora statt.

Wir wollen wieder mit allen großen und kleinen Rotznasen gemeinsam kochen!

Falls ihr so früh noch nicht könnt ist das nicht schlimm, mensch kann auch später noch dazustoßen, schreibt einfach ne Mail, damit noch Essen da ist, wenn ihr kommt:).

Falls ihr euch vom übrigen Essen was mitnehmen wollt, bringt gern Tupperdosen oder sowas mit!

Die Freebox ist auch wieder am Start!

Wir freun uns auf euch

Rotznasenküche am 25.09.

Liebe Freund*innen!

Die nächste Rotznasenküche findet am 25.09. ab 12 Uhr in der Flora statt.

Wir wollen wieder mit allen großen und kleinen Rotznasen gemeinsam kochen!

Falls ihr so früh noch nicht könnt ist das nicht schlimm, mensch kann auch später noch dazustoßen, schreibt einfach ne Mail, damit noch Essen da ist, wenn ihr kommt:).

Falls ihr euch vom übrigen Essen was mitnehmen wollt, bringt gern Tupperdosen oder sowas mit!

Die Freebox ist auch wieder am Start!

Wir freun uns auf euch

Rote-Bete-Pesto!

Rezept:
Für 15 Personen
3 bissfest gekochte Rote Bete
100-200g angeröstete ungesalzene Erdnüsse
6-10 EL Zitronensaft
mind. 3 Zehen Knoblauch
mind. 120 ml Öl
Salz
Pfeffer
nach belieben Agavendicksaft

Etwas Wasser der gekochten Roten Bete inklusive aller anderen Zutaten mit einem Pürierstab mixen. Je nach Konsistenz mehr Öl oder Rote-Bete-Wasser hinzu. Fertig ist das Pesto.

28. Mai: Parade und Public-Hearing: Beyond Welcome – Eine andere Planung ist möglich!

[english text below]

Beyond Welcome: Eine andere Planung ist möglich!
Paradenbeginn um 14 Uhr Karolinenplatz/ Messehallen
Public hearing ab 16 Uhr Axel Springer Platz

Hamburg hat ein „Flüchtlingsproblem“? Nein, Hamburg hat ein Wohnungsproblem. Jahrzehntelang haben Immobilienentwickler*innen und Politiker*innen unsere Städte behandelt, als lebten in ihnen hauptsächlich Gutverdienende, als hätten Menschen mit kleinem Einkommen und Obdachlose kein Recht auf Stadt und als könnten die weltweiten Fluchtbewegungen Europa nicht erreichen. Die Flucht von über eine Million Menschen nach Deutschland vor Krieg, Armut und Terror hat deutlich gemacht, dass diese Stadtplanung verantwortungslos ist. Plötzlich wird klar, dass eine Politik, die immer „Ghettoisierung“ wittert, wenn es um Sozialwohnungen geht, an den historischen Herausforderungen unserer Zeit scheitert.

Die neoliberale Stadt hat keine Konzepte für bezahlbares, gutes und nachhaltiges Bauen hervorgebracht, sie hat den sozialen Wohnungsbau zum Investoren-Förderprogramm gemacht – und all das rächt sich nun.

Es ist allerhöchste Zeit, darüber zu sprechen, wie wir unsere Städte anders weiterbauen können. Deshalb wollen wir am 28. Mai zu einer Parade aus choreographierten Blöcken aufrufen, die in einer Versammlung unter dem Motto „Eine andere Planung ist möglich“ mündet. Wir starten am Karolinenplatz / Messehallen und greifen hier einen Vorschlag der Hamburgischen Architektenkammer auf: Wozu braucht Hamburg in zentraler Lage ein Messegelände, das den größten Teil des Jahres ungenutzt herumsteht? Geht das nicht auch an der Peripherie – und wie könnte eine Umnutzung aussehen? Wir beschließen die Parade auf dem Vorplatz des leerstehenden Axel-Springer-Hauses– 90.000 Quadratmeter Nutzfläche, die ideal wären, um ein Exempel für diese andere Planung zu statuieren. Der richtige Ort für ein Public Hearing, um über eine Stadt zu sprechen, in der Höher und Mehr nicht nur für die gilt, die es sich leisten können.

Wir brauchen eine Planung, die Plattformen von Teilhabe und Aushandlung mitdenkt,die die neuen Nachbarschaften zusammenbringt. Die nachhaltigen sozialen Wohnungsbau organisiert, in dem sie Genossenschaftsprojekte und neue Formen der Kommunalisierung auf den Weg bringt – statt mit den neuen Wohnsiedlungen für Geflüchtete ein Privatisierungsprogramm zum Wohle der Immobilienbranche anzuschieben. Nicht zuletzt brauchen wir eine Perspektive auf Wohnen, in der Herkunft und Status keine Rolle spielen.

Wir werden die Stadt nicht den „Not-in my-backyard“-Bürgerinnen und Bürgern überlassen, die die neuen Ankunftsstadtteile reflexartig als „Ghettos“ dämonisieren. Wir glauben auch nicht, dass die vom rot-grünen Senat durchgezogene Abschiebungsoffensive, die derzeit mehrere hundert Geflüchtete im Monat betrifft, irgendeine „Erleichterung“ bewirkt – sie ist ein grausamer und zum Scheitern verurteilter Versuch, das rechtspopulistische Mütchen zu kühlen – deshalb rufen wir auch zur Demonstration „Migration is a right! Deportation is a crime“ am 14. Mai 2016 auf. Die Stadt hat keine Obergrenzen, in den Städten bleiben Ankommende nicht fremd, das Wesen von Stadt ist Verdichtung – sie schafft Platz und macht schlau.
Netzwerk Recht auf Stadt & Never Mind the Papers

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Beyond Welcome: Another Planning is Possible
May 28 2016
Start of the parade at 2pm at Karolinenplatz / Messehallen
Public hearing from 4pm at Axel Springer Platz

Hamburg has a „refugee problem“? No, Hamburg has a housing problem. For decades real estate developers and politicians have treated our cities as if mainly high earners inhabited them, as if people with low income and the homeless had no right to the city – and as if the worldwide flows of forced migration weren’t able to reach Europe. The arrival of more than one million refugees fleeing war, poverty and terror has clearified that this way of city-planning is irresponsible. Suddenly it becomes clear that a policy that has constantly feared „ghettoisation“ when it comes to social housing will fail to cope with the historic challenges of our time. The neoliberal city has been unable to develop concepts for good, affordable and sustainable housing, it has turned the social housing scheme into a subsidy-scheme for investors – and all this lapses have come back to bite. Now it’s high time to talk about new ways to continue building our cities.

Thus, on May 28 we call for a parade of choreographed blocks, leading into a public hearing under the motto „A different planning is possible“. We will start at Karolinenplatz / Messehallen, following a suggestion of the Hamburg Chamber of Architects: Why does Hamburg need an exhibition center, unused for most of the year, in such a central location? How about moving it to outskirts and reusing the exhibition site? We end our parade at the square in front of the empty Axel Springer-house – a former editorial building of 90.000 square meter that would make a perfect example for a different kind of planning, the right place for a public hearing to debate on a city in which ‚higher and more’ does not only benefit those who can afford it.

What we need is a planning that includes platforms of access and mediation and brings together the new neighbourhoods, a planning which organises a sustainable form of social housing by bringing cooperatives and new forms of communalisation
into the game – instead of encouraging privatisation of public space for the benefit of the real estate sector under the premise of building new housing for refugees. Last but not least, we need a perspective on housing, where origin and status do not matter.

We will not leave the city to the Not-in-my-Backyard-citizens, who instinctively demonise the planned arrival-quarters as „ghettos“. Furthermore, we don’t believe that the deportation campaign, promoted by the governing Social Democratic and
Green Party – affecting hundreds of people every month – produces any relief. Instead, it is a cruel attempt, doomed to failure, to appease right-wing sentiments. Therefore, we also call for the manifestation „Migration is a Right! Deportation is a Crime!“ that takes place on May 14.

We believe that city has no upper limits. Newcomers don’t remain strange in cities.
Densification is the essence of the city – it produces spaces, provides chances and makes us all smarter.

Right to the City Network & Never Mind the Papers

flyer dt

flyer en

See also on facebook: https://www.facebook.com/events/125905007813941/

Kids Space und Workshops auf der Radical Bookfair Hamburg

Auch diese Jahr sind wir wieder mit einem Kids Space auf der Radical Bookfair in der Flora vertreten.
Am 11. und 12. Juni ab 11:00 Uhr bieten wir verschiedene Workshops und Stationen für klein und Groß an.
Geplant sind unter anderem:
Textildruck mit Stempeln (Stoffreste und etwas Kinderkleidung wird es auch vor Ort geben 🙂 )
Buchbinden
Fingerstempel
Lichttisch

Weiter Infos findet Ihr auch unter https://radicalbookfairhamburg.wordpress.com

Nächstes mal Kochen am 22.05 in der Flora

Liebe Freund*innen,
Am Sonntag den 22.05. wollen wir wieder mit euch kochen!
Diesmal gibts Bratlinge, Reis mit verschiedenem Gemüse und Currysoße.
Außerdem Milchshakes! Wie immer alles vegan!

Los gehts um 12 Uhr.
Wir sind wieder in der Flora.

Die Freebox haben wir auch dabei!
Wir freun uns auf euch!

! Die Rotznasen suchen Verstärkung !

Liebe Freund*innen

Wir sind eine Gruppe von Menschen, die sich in einem linksradikalen Umfeld verorten und auf unterschiedlichen Ebenen politisch aktiv sind.

Nicht alle von uns leben selbst mit Kindern zusammen.

Was uns verbindet ist die Überzeugung, dass ein anderes Leben möglich ist, dass genug da ist für Alle und dass jeder Mensch einen bedingungslosen Anspruch hat auf Freiheit und Glück und das Recht selbst zu entscheiden, wo und wie er*sie leben möchte.

Wir wissen, dass wir mit diesen Ansprüchen nicht alleine sind.

Trotzdem sehen sich Menschen oft gezwungen, ihre politischen Aktivitäten ein ganzes Stück weit zu reduzieren, wenn sie als Bezugspersonen mit Kindern zusammen leben.

Das muss so aber nicht sein!

Eine unserer Ideen ist die Rotznasenküche.

Wir haben Lust auf eine Vokü, in die sich auch Kinder einbringen und wohlfühlen können,Träume brauchen Räume – und Kinder haben schließlich die wildesten und schönsten Träume.

Deshalb sind wir zusätzlich zur Vokü auch ansprechbar für politische Aktionen, für Demonstrationen, Camps oder Kongresse.

In der letzten Zeit ist uns klar geworden, dass wir als kleine Gruppe nicht allem gerecht werden können.Wir wollen unsere Gruppe zu einem Netzwerk erweitern , das
vorerst aus zwei AGs bestehen soll:

Die AG Rotznasenküche wird weiterhin jeden 4. Sonntag im Monat in der Flora mit großen und kleinen Freund*innen kochen.

Die AG Sonstiges möchte durch unterschiedliche Aktionen (Kinderspaces auf Kongessen, Camps oder Veranstaltungen, Kinderblöcke auf Demos, Soliaktionen mit Kindern, und was uns noch so einfällt:)) Protest, Freiräume und politische Inhalte für Kinder und deren Bezugspersonen öffnen und erschließen.

Wenn du dich darin wiederfindest und Lust hast dich bei uns in einer oder beiden AGs einzubringen, dann schreib uns ne Mail an: *rotznasenanarchies@riseup.net*

Du musst nicht selbst Verantwortung für Kinder haben um bei uns mitmachen zu können, wir freuen uns über Alle die Interesse und Spaß an unseren Themen und Aktionen mitbringen.

Wir freuen uns auf euch
Eure Rotznasen

“Mündig sind die Jungen dann, wenn sie zwitschern wie die Alten” – Anarchistische Kritik an der Pädagogik und Alternativkonzepte

Am Freitag dem 13.05.16
um 18:00 Uhr
am Allende-Platz 1, 20146 Hamburg

Die Themen Bildung und Erziehung sind zentrale Bestandteile des anarchistischen Diskurses seit jeher gewesen. Dies ergibt sich alleine schon aus der Utopie des freien Menschen, die dem Anarchismus zu Grunde liegt. Die Bildung kommt dabei die Funktion der Befreiung und der Selbstermächtigung des Individuums zu.
Ausgehend von einer kurzen Skizze der Bildungsansätze im klassischen Anarchismus (Godwin,Bakunin, Kropotkin) sollen auch die aus der Kritik, für die exemplarisch auf Walther Borgius („Die Schule – ein Frevel an der Jugend“) eingegangen sowie aus dieser Kritik erwachsene Alternativen wie z.B. die « rationale Schule » des spanischen Anarchisten Francisco Ferrer, die 1st Street School in New York (ein Versuch, die Summerhill-Methodik von A. S. Neil in einem amerikanischen Ghetto umzusetzen)und die noch existierende, anarchistisch-ausgerichtete spanische Schule Paideia beleuchtet werden. Im weiteren Verlauf soll weitergehend das Konzept der Antipädagogik dargestellt und analysiert werden, was sich zu Recht (?) auf den deutschen Anarchisten Max Stirner („Über das unwahre Prinzip unserer Erziehung“) als Ahnherr beruft.

Der Vortrag bietet einen Ein- und Überblick über das Themenfeld anarchistischer Pädagogik.Nach dem einleitenden Vortrag besteht noch die Möglichkeit einzelne Aspekte tiefergehend zu diskutieren bzw. konkretere Nachfragen zu stellen.

Die Veranstaltung ist, wie gewohnt, auf Spendenbasis, am Eintritt werden Spenden für den A-Laden in Berlin gesammelt.

Dr. MauriceSchuhmann ist promovierter Politikwissenschaftler und lehrt an der FU Berlin,der Universität Stuttgart und der Universität Hamburg. Er forscht seit über einem Jahrzehnt zu anarchistischer Pädagogik.

Ort:
Uni AP 1 / Pferdestall  18:00Uhr
Allende-Platz 1, 20146 Hamburg